Zivilcourage Preis 2021

V e r e i n ( t ) e u c h !
M i t S c h m a c k e s z u m C o m e – b a c k

5.000 Euro für regionale Einrichtungen Bürgerstiftung EmscherLippe-Land zeichnet Corona-Helden aus

Eine Gemeinschaft lebt vom
Engagement jedes Einzelnen. Für
besonderes Engagement zeichnet die
Bürgerstiftung EmscherLippe-Land
ausgewählte Vereine mit dem Preis
für Zivilcourage aus.

Der deutsche Arzt, Autor und Schauspieler Joe Bausch ist bereits zum dritten Mal in Folge Schirmherr des Zivilcourage-Preises der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land. Spielte er im Tatort regelmäßig den Gerichtsmediziner, so war Joe Bausch im wahren Leben als Anstaltsarzt in
der Justizvollzugsanstalt in Werl tätig. Seine Erfahrungen haben ihn so sehr geprägt, dass er diese in seinen beiden Bestsellern „Knast“ und
„Gangsterblues“ festgehalten und für ein breites Publikum erlebbar gemacht hat.
„Zivilcourage hat für mich viele verschiedene Facetten. Als wir im letzten Jahr die Corona-Helden ausgezeichnet haben, war ich überwältigt von dem Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Selbstlosigkeit, Engagement und Menschlichkeit – das ist alles keine Selbstverständlichkeit und doch haben wir während der Krise zahlreiche Menschen getroffen, die diese Eigenschaften gelebt und anderen Menschen Halt, Hoffnung und Freude gegeben haben. Ich bin mir sicher, dass es genauso viele Menschen gibt,
die auch jetzt, nachdem die schlimmste Phase der Pandemie hoffentlich überstanden ist, anpacken und dabei helfen, den Vereinen wieder Leben einzuhauchen und damit insbesondere Kindern und Jugendlichen die schwer vermisste Normalität des Alltages zurückbringen.“

Orientierungslosigkeit und Enttäuschung machten sich in der letzten Zeit in der gesamten Region breit. Die vielen auferlegten Restriktionen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus haben neben vielen Unternehmen vor allem auch unzählige Vereine im Bereich Sport und Kultur hart getroffen.
Vielen eingeschworenen Gemeinschaften aus leidenschaftlichen Sportlern, Kulturbegeisterten und Lernbegeisteten wurde einen wichtiger Teil des Lebensinhaltes genommen. Insbesondere junge Menschen leiden unter dem Fehlen der geliebten Freizeitaktivitäten.
Doch es ist Licht am Ende des Tunnels. Hervorragend organisierte Arztpraxen, zahlreiche freiwillige Helfer in großen Impfzentren und nicht zuletzt die vorbildliche Disziplin jedes Einzelnen unserer Gesellschaft haben in jüngster Vergangenheit den Inzidenzwert weit nach unten geschraubt.
Angekündigte Lockerungen der Beschränkungen lassen die Menschen wieder aufhorchen…
Da wir auch dieses Jahr den Preis für Zivilcourage verleihen werden, möchten wir interessante Ideen und Konzepte für das „Come-back“ von Vereinen in dieser Region auszeichnen.
Mit der Auszeichnung erhalten die Gewinner ein Preisgeld von insgesamt 5.000,00 € zur
Verwirklichung des kreativen Vorhabens.
Als Anregung für die vielen weiteren Vereine werden die Geschichten und Ideen veröffentlicht, um noch mehr Menschen zu ermutigen, den Neustart zu wagen und Corona ein für alle Mal auf die Ersatzbank zu schicken!

BEWERBUNG FÜR DEN ZIVILCOURAGE-PREIS 2021

Bitte senden Sie uns Ihre Daten, Ideen und Konzepte bis zum 30. September 2021

    Adresse:

    PLZ, Ort:

    Telefon:

    Email:

    Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Kontaktaufnahme von der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land verwendet werden.Der Vorgeschlagene ist damit einverstanden, dass seine Daten zur Kontaktaufnahme von der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land verwendet werden.

    Die Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt nur für den internen Gebrauch.

    Zivilcourage-Preis 2020 der Bürgerstiftung EmscherLippe-Land

    Annika Wember, Recklinghausen

    Annika Wember ist selbst Arzthelferin einer Hausarztpraxis in Recklinghausen und hat für den Zivilcourage-Preis alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hausärztlichen Arztpraxen vorgeschlagen. Seit mehr als 10 Monaten arbeiten die Praxismitarbeiter/innen am Limit und darüber hinaus. Sie sind Ansprechpartner Nummer 1 wenn es um das Thema Corona geht. Trotz der direkten Infektionsgefahr für die eigene Person sind sie Tag für Tag für die Patienten mit Herz und Verstand da. 

    KFH-Gesundheitszentrum, Recklinghausen

    Das medizinische Versorgungszentrum betreut unter der Leitung von Frau Dr. Brigitta Hofebauer-Mews Dialyse- und Transplantationspatienten – allesamt Corona-Risikopatienten. Dabei hat die Praxis ein hervorragendes Hygienekonzept eingeführt, das weit über das erforderliche Maß hinausgeht. Das Hygiene-Team, geführt von Dr. Stefan Hofebauer, arbeitet vorausschauend und entwickelt das Hygienekonzept ständig weiter. Dank der vorbildlichen Umsetzung durch alle Praxismitarbeiter hat es dort bis zum heutigen Tag noch keinen Fall von Covid-19 gegeben. Trotz der aktuellen Mehrbelastung sowie dem selbst ausgesetzten Risiko ist das gesamte Team mit Fürsorge und Freundlichkeit für die Patienten da.

    Schülervertretung des
    Comenius Gymnasiums, Datteln

    Die Schülervertretung des Comenius Gymnasiums hat sich während der Corona-Krise in vorbildlicher Weise für die Umsetzung und Einhaltung der Hygieneregeln stark gemacht. Sie riefen im August, als die Maskenpflicht im Unterricht vorübergehend ausgesetzt wurde, zum freiwilligen Tragen der Masken auf und gingen mit gutem Beispiel voran – trotz Gegenwind aus den sozialen Medien. 

    Britta Linka, Datteln

    Britta Linka erreichte im April eine Anfrage vom Lions-Club, ob sie für hilfsbedürftige Menschen Alltagsmasken nähen würde. Sie hat nicht lange überlegt und ab diesem Tag lief die Nähmaschine heiß. Mit der Hilfe ihrer Schwestern, die beim Ausschneiden, Bügeln und Einziehen des Gummizugs geholfen haben, sind in kurzer Zeit etwa 1.000 Alltagsmasken entstanden, die an der Dattelner Kinderklinik zum Einsatz gekommen sind und dort die Besuche für die kleinen Patienten sicherer gemacht haben.

    Dominik Lasarz, Datteln

    Als Vorstandsmitglied des Sportvereins DJK Sportfreunde Datteln 2018 e.V. hat Dominik Lasarz „seinen“ Verein während der Coronazeit mit großer Umsicht, Empathie und viel persönlichem Engagement geleitet. Dabei hatte er immer ein offenens Ohr für die Mitglieder und war für viele von ihnen ein Anker in der stürmischen Zeit. 

    Elke Beermann, Waltrop

    Als Geschäftsführerin und Trainerin des TV-Einigkeit in Waltrop hat Elke Beermann sich während der Corona-Pandemie trotz des enormen Arbeitsaufwandes um ein digitales Sportangebot für die Vereinsmitglieder gekümmert. Nach dem Lockdown im Frühjahr hat sie sich um die Umsetzung der Hygienemaßnahmen für die sichere Wiederaufnahme des Trainings gekümmert. Sie hat den Vereinsmitgliedern gezeigt, dass man aus schwierigen Zeiten das Beste machen muss und ist damit für viele ein Vorbild.

    Heike Sprenger, Mitarbeiter/innen des Corona-Testcenters, Waltrop

    Heike Sprenger arbeitet neben Ihrer Tätigkeit als medizinische Fachangestellte in dem Covid-19-Testcenter in Waltrop und hat alle dortigen Mitarbeiter/innen für den Zivilcourage-Preis vorgeschlagen. Sie und Ihre Kollegen/Kolleginnen kämpfen während der Corona-Krise in dem Testcenter in Waltrop an vorderster Front. Trotz der Mehrbelastung, den erschwerten Arbeitsbedingungen und dem selbst ausgesetzten Risiko, bleiben sie stets souverän und freundlich. 

    Dr. Felix Gahlen, Datteln und Waltrop

    Dr. Felix Gahlen kämpft während der Corona-Krise an vorderster Front und engagiert sich zusätzlich zu seinen eigenen Praxen und seiner Tätigkeit als Notarzt noch für das Corona-Testcenter in Waltrop. Trotz der Mehrbelastung und dem selbst ausgesetzten Risiko ist er immer für seine Patienten da. 

    Patricia Schmitz, Datteln

    Patricia Schmitz hat sich während der Corona-Pandemie trotz des enormen Arbeitsaufwandes um ein digitales Sportangebot für die jungen Rollkunstläufer des TV Datteln 09 gekümmert. Durch die Online-Trainings hat sie den Kindern nicht nur Abwechslung geboten, sondern war mit ihrem Verständnis auch ein großer Halt für die Kleinen. 

    Michaela Bürger für das Kinder-und Jugendparlament, Oer-Erkenschwick

    Das Kinder- und Jugendparlament in Oer-Erkenschwick wird von Michaela Bürger betreut. Dieses KiJuPa hat in der schweren Zeit des Lockdowns mehrere Projekte gestartet, um Menschen schnell und unbürokratisch helfen zu können: 

    Einrichtung eines Pop Up Working Space für Jugendliche, eine Hotline für Jugendliche, Singen in Altenheimen oder Alltagshilfen für Ältere. Dadurch hat das KiJuPa einen wertvollen Beitrag geleistet, um für die Menschen in dieser schweren Zeit da zu sein

    Lisa Szumigala, Herten 

    Mit ihrer Plätzchenaktion hat Lisa Szumigala fast 8.000 Euro Erlös für das Therapiezentrum Hof Feuler in Marl erzielt, das aufgrund fehlender Einnahmemöglichkeiten während der Corona-Krise auf finanzielle Hilfe angewiesen war. Darüber hinaus hat diese Aktion allen Beteiligten eine Aufgabe und Hoffnung in der schweren Zeit gegeben. 

    Foto „Hertener Allgemeine“

    Jutta Timpe, Lünen

    Als Organistin in der Kirchengemeinde St. Georg in Lünen hat Jutta Timpe während der Corona-Pandemie mit selbst erstellten Videos täglich vielen Menschen Freude bereitet. Das „Lied des Tages“ – mal kirchlich, mal jahreszeitlich – gespielt am Klavier, mit dem passenden Text per E-Mail wurde zum Mutmacher während der schweren Zeit des Lockdowns im Frühjahr 2020. 

    Lenner Online Marketing, Oer-Erkenschwick

    Als es im März zum Lockdown aller Geschäfte kam, hat die Firma Lenner Online Marketing durch die schnelle Einführung des kostenlosen Online-Portals www.RE-liefert.de vielen Unternehmen geholfen. Neben der technischen Betreuung des Portals wurde auch auf den Facebook-Seiten kostenlose Werbung für die Lieferdienste platziert. 

    Kolpingfamilie Recklinghausen-Suderwich

    Die Kolpingfamilie Recklinghausen-Suderwich hat in der schweren Zeit des Lockdowns im März gleich mehrere Projekte gestartet, um Menschen schnell und unbürokratisch helfen zu können: Für Senioren gab es eine Notfallnummer für Besorgungen, für die Tafel gespendete Hygienemittel und zu Ostern wurden selbstgestaltete Osterkerzen an die Mitglieder verteilt sowie Ostergrüße an einsame Menschen in Seniorenheimen. Damit hat die Kolpingfamilie einen wertvollen Beitrag geleistet, um für ältere und hilfsbedürftige Menschen während der Corona-Pandemie da zu sein.